Green Claims: Änderungen auch für die Bio-Kommunikation
Die Kommunikation mit umweltbezogenen Aussagen steht durch die Green Claims Directive auf dem Prüfstand. Auch die Bio-Branche muss künftig präziser mit ihrer Kommunikation umgehen. Wir fassen hier den Vortrag des FiBL „Was darf die Bio-Branche noch sagen?“ auf der diesjährigen BioFach zusammen.
Thomas Henn
Ausbildung im Nahrungsmittelhandwerk, Studium der Ernährungswissenschaft und Lebensmitteltechnologie. Promotion in Lebensmitteltechnologie. Forschungstätigkeit am Institut für Ernährungswissenschaft an der Universität Bonn.
Lebensbaum: Würdigung des ganzheitlichen Nachhaltigkeitsengagements
Der Bio-Pionier Lebensbaum wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 in der Branche Kaffee, Tee und Gewürze ausgezeichnet.
Alnatura: Doppelte Auszeichnung durch Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis
Nach der Auszeichnung im Oktober als nachhaltigstes Unternehmen der Branche Nahrungs- und Genussmittel hat Alnatura am 23.11. auch in der Kategorie „Transformationsfeld Natur“ den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 erhalten.
Riegel Bioweine: Mehrweg-Innovationspreis 2023
Am 14. November stand Riegel Bioweine gemeinsam mit Kooperationspartner Getränke Hoffmann auf dem Podium bei der Deutschen Umwelthilfe in Berlin und nahm den Mehrweg-Innovationspreis 2023 entgegen.
Zwischen Regelkonformität und Pragmatismus
Herr Weßner, Naturkost Übelhör legt aus intrinsischer Motivation großen Wert auf faire Lieferantenbeziehungen. Gleichzeitig ist Ihr Unternehmen SMETA zertifiziert, auch FairTrade, UTZ, GFSI, um nur einige Ihrer Siegel zu nennen. Weshalb jetzt auch noch We Care?
Green Claims: Was man noch sagen darf
Zwei neue Richtlinien beschäftigen derzeit die Verantwortlichen in der EU: die sogenannte Green Claims Richtlinie sowie die Ergänzungen zur Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken, kurz Änderungsrichtlinie. Beide haben das Ziel, die Verbraucherinnen und Verbraucher beim Treffen umweltfreundlicher Kaufentscheidungen zu unterstützen. Vor allem soll irreführenden Umweltaussagen und intransparenten Umwelt- und Nachhaltigkeitssiegeln, also Greenwashing, ein Riegel vorgeschoben werden.
Gemeinsam wachsen
Für Lebensbaum ist es wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, mit denen sich alle Beschäftigten wohlfühlen und die dazu ermutigen, die eigenen Fähigkeiten einzubringen.
Riegel Bioweine veröffentlicht Treibhausgasbilanz 2022
Im Rahmen des Klimabündnis Baden-Württemberg haben wir uns dazu verpflichtet, unseren Treibhausgas-Fußabdruck bis 2031, um insgesamt 65 % zu reduzieren. Diesem Ziel sind wir wieder einen Schritt nähergekommen.
Tradin Organic: Rezertifizierung und Vorbereitung auf EU-Gesetze
Tradin Organic gehört zu den ersten We-Care-zertifizierten Unternehmen. Im Juli 2023 hat das niederländische Handelsunternehmen bereits sein zweites Überwachungsaudit und erneut auf Höherem Level bestanden.
Haltung zeigen
Wie sich das Lieferkettengesetz bei kleinen Unternehmen auswirkt, warum es auf der sozialen Ebene mehr Aufgaben als auf der ökologischen gibt, und welchen Nutzen der Managementstandard We Care dabei hat, erläutert Dr. Annett Stranz, CSR-Beauftragte bei stick & lembke im Gespräch.
EU-Nachhaltigkeitsberichterstattung
Die neue EU-Richtlinie zur Berichterstattung von Nachhaltigkeit bringt aktuell viel Bewegung in die europäische Unternehmenslandschaft. Die Absicht der Vorgabe: Sie möchte in der gesamten EU für große und börsennotierte Unternehmen vergleichbare und zuverlässige Nachhaltigkeitsinformationen erreichen.
Zeichen des Vertrauens
Wie sich das Lieferkettengesetz bei kleinen Unternehmen auswirkt, warum es auf der sozialen Ebene mehr Aufgaben als auf der ökologischen gibt, und welchen Nutzen der Managementstandard We Care dabei hat, erläutert Dr. Annett Stranz, CSR-Beauftragte bei stick & lembke im Gespräch.
EU-Parlament stimmt für verschärftes Lieferkettengesetz
Nach dem deutschen soll noch in diesem Jahr auch ein europäisches Lieferkettengesetz folgen. Dem Richtlinienentwurf hat das EU-Parlament am 1. Juni zugestimmt. Die Botschaft des EU-Parlaments ist eindeutig:
Neue EU-Verordnung Entwaldungsfreie Lieferketten
Seit Ende Juni ist die neue EU-Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten in Kraft. Unternehmen und Händler in der EU haben jetzt 18 Monate Zeit, sich auf die neuen Regeln einzustellen. Das bedeutet eine Sorgfaltspflicht für jene Unternehmen, die Palmöl, Rindfleisch, Soja, Kaffee, Kakao, Holz und Kautschuk sowie daraus hergestellte Erzeugnisse wie Schokolade, Leder oder Möbel in der EU in Verkehr bringen oder aus der EU exportieren.
Mit Handschlag und Struktur
Lieferkettengesetz, Erwartungen des Handels, Rufe nach existenzsichernden Löhnen – die Umsetzung aktueller aller Anforderungen nach mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette gleicht bisweilen der Quadratur eines Kreises. Wie dies dennoch gelingen kann, und welche Rolle dabei der Managementstandard We Care spielt, erläutert Thomas Busjan, Geschäftsführer von Niehoffs Kaffeerösterei im Gespräch.
We Care auf der BioFach 2023
Was fordert das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) von Unternehmen und wie kann der We-Care-Standard bei der Erfüllung unterstützen? Hierauf konzentrierten sich Axel Wirz und Manon Haccius bei ihrer Präsentation von We Care im Forum Nachhaltigkeit am 15.2. in Nürnberg.
Angemessene Existenz
Mindestlohn, angemessene oder existenzsichernde Löhne und Einkommen. Durch das Lieferkettengesetz ist Bewegung in die Frage gekommen, wie Entlohnung in der Lieferkette definiert werden sollte. Ein Überblick.
Wir fühlen uns gut gewappnet
Mit rund 3.500 Mitarbeitenden ist die Biosupermarktkette Alnatura ab 2023 vom Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) betroffen. Dr. Manon Haccius, Projektverantwortliche für We Care bei Alnatura, erklärt, wie sich das Handelsunternehmen auf das Gesetz vorbereitet und welche Schritte für die Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht bereits unternommen wurden.
Lieferketten-Sorgfaltspflicht auch für kleine und mittlere Unternehmen
„Das Lieferkettengesetz gilt nicht für uns, weil wir weniger als 1.000 Mitarbeitende haben.“ Für viele kleine und mittlere Unternehmen könnte so eine Haltung unangenehme Folgen haben. Zwar trifft das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) aktuell nur für Hersteller und Händler mit über 3.000 und ab 2024 dann auch für jene mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden zu.
Kontakt
Axel Wirz
FiBL Deutschland e.V.
Tel: +49 69 713 7699 – 150
axel.wirz@fibl.org
We Care: Der neue umfassende Nachhaltigkeitsstandard für Lebensmittelunternehmen
753.98 KB | Stand: 16. Juli 2024
DownloadWe Care – nachhaltiges Handeln entlang der Lieferkette – ein Beispiel von Alnatura
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